Home
Nach oben
Gründung/Entwicklung
Sportliche Entwicklung
Vereinsmeister
Sieger offene Turniere
Geselliges
Cormeilles
click-tt
Kontakt
Impressum

 

 

Geselliges

„Sport verbindet“. Diese gerade in der letzten Zeit von einzelnen Sportverbänden als Werbeslogan benutzte Erkenntnis hat sich die Tischtennisabteilung des Arnoldsweiler Turnvereins schon seit Beginn ihres Bestehens zu Eigen gemacht.

Dabei wurde von Anfang an versucht, nicht nur die Spieler in ihren „sportlichen Zweckgemeinschaften“ zusammenzuhalten, sondern auch die abseits vom Trainings-, Mannschafts- und Meisterschaftsbetrieb stehenden Partnerinnen und Partner der Aktiven fest mit in das Abteilungsgeschehen einzubeziehen.

Aus den dabei entstandenen Bekanntschaften und Arbeitsgemeinschaften für die ersten Aktionen, entwickelten sich im Laufe der Zeit echte Bindungen, bis hin zu festen Freundschaften, die heute sehr stark das Abteilungsleben prägen und damit auch in diesem Bereich ihren Beitrag zum hohen Stellenwert der Abteilung innerhalb des Turnvereins leisten.

Kegelclub und Grillabende, Wochenendfahrten und Mottofeste

Schon sehr früh und auch sehr lange wurde gefeiert, wie der im Jahre 1981 gegründete Kegelclub unter Beweis stellt. Tillmann Klefisch verlieh der Truppe das Prädikat „Klaevbozze“ das übrigens unwidersprochen als Clubname übernommen wurde. Damals wie heute besteht dieser Club lediglich aus Mitgliedern der Abteilung mit Partnerinnen und Partnern.

 Die Bandbreite der gemeinsamen Abteilungsaktivitäten ist breit gefächert und reicht vom ersten Grillabend, bei dem zwar vom Lieferanten genügend Bier, aber zum Erschrecken der Anwesenden kein einziges Glas zur Verfügung gestellt wurde, bis hin zu den unvergessenen Wochenendfahrten mit Kind und Kegel zum Heinrich-Contzen-Haus nach Schmidt, wo bei Brot und Spielen in fröhlicher Runde aktiver Stressabbau angesagt war. Bildeten zuerst die Siegerehrungen von Vereinsmeisterschaften oder Weihnachtsturnieren mit Spanferkelessen und Grillabenden die Basis für das Zusammensein im ganz großen Kreis, so wuchs doch das Verlangen nach einem eigenen Abteilungsfest, dem dann 1990 mit einem ersten Oktoberfest entsprochen wurde.

Die ansprechenden Leistungen im Säge- und Nagelwettbewerb, sowie die Stimmung mit eigens besorgten Maßkrügen weckten den Wunsch nach mehr. Unvergessen auch das als Remis gewertete Spiel zweier hoch motivierter Akteure im Maßkrughalten, das höchstens durch den späteren Einsatz von krampflösenden Spritzen einen echten Sieger gefunden hätte.

Nach der von der Abteilungsspitze und einigen Getreuen organisierten undurchgeführten „Fiesta Mexicana“ mit hervorragenden und tragikkomischen Einlagen beim Ritt auf einem elektronischen Bullen, sowie einem „Abend in der Pussta“, wurde in den Folgejahren eine schöpferische Pause mit ersatzweise abgehaltenen Grillfesten eingelegt.

Um den für die angeregten weiteren „Mottofeste“ erforderlichen Aufwand möglichst gleichmäßig zu verteilen, wurde 1997 der Beschluss gefasst, diese Veranstaltung einer jeweils vorher durch Los bestimmten Mannschaft verantwortlich zu übertragen. Das daraufhin von der fünften Herrenmannschaft ausgerichtete „Oktoberfest“ setzte von der Organisation bis zur Dekoration der Halle sicher neue Akzente, die dann von der dritten Herrenmannschaft bei dem von ihr ausgerichteten „Fischerfest 1998“ eindrucksvoll übernommen wurden. Das Motto „Spanien, ole“ wurde von der ersten Mannschaft bei Paella und Rotwein, der „Kölsche ovend“ bei rheinischen Spezialitäten und Kölsch von unserer zweiten Mannschaft in unvergessener Manier umgesetzt, bevor dann unsere Damenmannschaft zu einer „Halloween Party“ einlud, die auf Grund der eindrucksvollen Dekoration, der ausgefallenen Speisen, Kleider und Spiele in die absolute Spitze in der Ausrichtung der bisherigen Feste gehörte.

Der eingeschlagene Weg, anfallende Feste im Wechsel den Mannschaften zu überlassen, wurde auch bei der Organisation der jährlichen Grillfeste beibehalten, so dass wir uns im Jubiläumsjahr 2009 auf die Bewirtung unserer ersten Mannschaft freuen können.

Familientreffen mit Kind und Kegel  (nach oben)

Die traditionelle Siegerehrung nach den jährlichen Weihnachtsturnieren hat sich spätestens mit Einführung des „gemeinsamen Frühstücks für die Großfamilie“ - sporadisch noch durch eine Tombola ergänzt - zu einem echten „Highlight“ im Jahresablauf und damit zu einem festen Bestandteil bei der Terminplanung aller Mitglieder entwickelt. Nicht zu vergessen auch die Turniere der Jugendlichen, wo die Kids dann im Rahmen der Siegerehrung nach eigenen Wünschen verpflegt werden. Im Laufe der Jahre kristallisierte sich dabei das „Wunschmenü“ klar heraus, Hamburger bis zum abwinken!

Auch bei Aktivitäten anderer Ortsvereine dabei

Trotz der zweifellos sehr reichhaltigen Angebotspalette innerhalb der eigenen Abteilung, binden sich die Mitglieder der Tischtennisabteilung in das allgemeine Leben des Stadtteils und anderer Vereine besonders ein. Das gilt sowohl für die aktive Mitgestaltung bei Schul- und Kindergarten-festen, bei der Teilnahme an Pfarrfesten oder im sportlichen Bereich der vom Fußballclub und den Schützen organisierten Veranstaltungen, bis hin zum besonderen Einsatz bei der Pflege der Beziehung zu der Partnerstadt Cormeilles.

Eine besondere Position in dieser Aufzählung nimmt hierbei der Einsatz im Arnoldsweiler Karneval ein. Ausgelöst durch die bereits seit 1981 erfolgte Teilnahme der Damen am damaligen Möhneball, bei dem die Männer zunächst noch als schmückendes Beiwerk agierten, entwickelte sich diese Gruppe ständig weiter und nahm anlässlich des 10 jährigen Bestehens der Abteilung, 1989 erstmals als Fußgruppe am Karnevalszug teil. Ob als „Power Rabbits“ im Hasenkostüm, oder als Blumen und Gärtner mit „ATVer Flower Power“, stets bemühten sich die Teilnehmer nicht nur die Kostüme, zwischenzeitlich auch bereits mehrfach prämiert, sondern auch das Wurfmaterial, teilweise in mühevoller Eigenleistung erstellt, auf das jeweilige Motto abzustimmen.

Ab 1997 musste dann der mit einer „Menschenstärke“ gezogene Handwagen einem Kfz gezogenen Anhänger weichen, wodurch sich die Gestaltungsmöglichkeiten natürlich erheblich vergrößerten. Der auf diesem Hänger 1998 aufgrund der eisigen Temperaturen in einer Garage mühevoll gar gebackene Tiefkühlhahn und die ihn im Zug begleitenden kostümierten Artgenossen mit ihren Hühnern, fanden sowohl in der Dürener, als auch in der Presse der Partnerstadt Cormeilles, entsprechende Anerkennung. Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum dann die Präsentation eines Fasses „Jubiläumsbräu“ mit den entsprechenden „Gläsern“ bei der wohl nicht zuletzt der als Zugmaschine eingesetzte Lanz-Traktor aus dem Jahre 1937 einen besonderen Sound verbreitete und einen viel beachteten Blickfang darstellte.

Die Teilnahme am Karnevalszug 2000 stand unter dem Motto: „Ein Schläger mit und ohne Noppen, hilft uns die Gegner zu verkloppen“, Kostüme Asterix, Obelix und die Römer und ein rauchender Kessel des Miraculix sorgten für einiges Aufsehen.

2001 lautet das Motto für die Teilnahme am Karnevalszug mit Holländischen Kostümen und Mottowagen „Mit Pikantje auf dem Teller, wird nicht nur die Vorhand schneller“. Auch 2002 nahm die Abteilung am Karnevalszug in Arnoldsweiler teil. Das Motto lautete diesmal „D-Mark raus und Euro rein, ach ich bin armes Schwein“, wobei ein überdimensionales Sparschwein auf dem Wagen montiert wurde.

Erstmals im Jahre 2003 keine Teilnahme am Karnevalszug, dafür aber im Jubiläumsjahr wieder unter dem Motto: “Johr für Johr anders jeck“ dabei. Auch wenn die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am Karnevalszug mit einer eigenen Gruppe z.Zt. nicht gegeben ist, fühlt man sich doch nach wie vor mit dem Brauchtum Karneval und den entsprechenden Veranstaltungen eng verbunden.

Unter den Punkt “Geselliges“ fallen natürlich ebenfalls die Jahresabschlussfahrten mit unseren Jugendlichen zur Eissporthalle, Aqua-Land oder zur Bowlingbahn die damit zum festen Bestandteil des alljährlichen Terminplanes geworden sind.  (nach oben)

letzte Änderung: 05.09.2009